Hier ein Artikel der Berliner Zeitung vom 15. Mai 2008. Es handelt sich um neueste Erkenntnisse bzgl. der Entwicklung des Mistelbewuchses in Laubbäumen in Berlin/Brandenburg. Hier steht der Vollständigkeit halber die Gegenmeinung, die auch sehr interessant ist.
Ich stehe dem Inhalt neutral gegenüber, da mir weitere gesicherte wissenschaftliche Untersuchungen nicht bekannt sind. Bitte lesen Sie bei Interesse die Artikel und falls Sie Bedarf haben, berate ich Sie gern zu ihrem individuellen "Mistel-Problem".
Der Eichenprozessionsspinner ist ein aus dem Mittelmeerraum eingewanderter Forstschädling, der vor zwei bis drei Jahren den Berliner Raum erreicht hat.
Die Bedrohung, die von dieser Raupe einer unauffälligen braunen Motte ausgeht, sind ihre Brennhaare (sog. Setae), mit denen sie sich vor Fressfeinden schützt. Bei Hautkontakt lösen diese mittels des Giftes Thaumetopoein einen fast unerträglichen, ca. 2 bis 3 Tage anhaltenden Juckreiz aus, der nicht nur für kleine Kinder und Menschen mit empfindlicher Haut sehr unangenehm ist. Gelangen diese Brennhaare in die Atemwege, besteht die Gefahr von Atemnot.
Sie erkennen den Befall an einer Prozession ("Gänsemarsch") von einer Vielzahl von Raupen am Stamm von Eichen und, ganz selten, Buchen. Besser jedoch erkennt man ihre faust- bis handballgroßen Seidennester. Diese Nester stellen eine Gefahr dar und müssen daher entfernt werden.
In Ihrem Interesse: Bitte entfernen Sie diese Nester auf keinen Fall selbst!!
Wir bieten Ihnen an, ausgestattet mit entsprechender Schutzkleidung und Atemmasken, die Nester fachgerecht abzunehmen und zu entsorgen.
Über die weitere Entwicklung halten wir Sie hier auf dem Laufenden. Hier noch ein Infoschreiben des Pflanzenschutzamtes Berlin zu diesem Thema.
